Jede Einschätzung, die diese App erzeugt, landet hier — mit ihrem Ausgang.
Auch die, die schiefgehen. Nichts wird nachträglich entfernt, nichts geschönt, nichts
ausgewählt.
Zahlen werden geladen …
Wie gezählt wird
Die Regeln stehen hier, bevor die Zahlen kommen — damit niemand sie später an
das Ergebnis anpassen kann:
Protokolliert wird automatisch. Jede in der App erzeugte Einschätzung
wird beim Entstehen festgehalten — mit Einstiegsmarke, Stop und Ziel, so wie sie in diesem
Moment galten. Es gibt keinen Weg, eine Einschätzung nachträglich aus der Liste zu nehmen
oder ihre Marken nachträglich zu ändern.
Und seit dem 19. August 2026 gilt das auch für den AUSGANG:
Erreicht ein Trade sein Ziel oder seinen Stop, wird das Ergebnis einmal
festgeschrieben und nie wieder neu berechnet. Vorher wurde jeder Ausgang bei
jedem Aufruf neu aus Kursdaten ermittelt — fiel der Kursabruf teilweise aus,
rutschten abgeschlossene Trades stumm zurück auf „wartet auf Einstieg". Das
konnte die Bilanz schlechter aussehen lassen, als sie war; passieren kann es
jetzt nicht mehr.
Der Stop liegt 3–5 % unter der Einstiegsmarke — bei ruhigen
Titeln enger (3 %), bei stark schwankenden weiter (5 %), dazwischen gestaffelt
nach der durchschnittlichen Tagesschwankung (ATR). Dieser Stop ist die feste Regel dieser
Statistik für Einschätzungen der Standard-Fassung. Seit dem 22. August 2026
setzt in der ausführlichen Chart-Lesart der KI-Analyst Einstieg, Stop und Ziel selbst
(nach der im Text genannten Lehrbuchregel); für diese Zeilen werden genau seine Marken
festgeschrieben und gemessen — erkennbar am Zusatz „(Analyst)“ in der Spalte Ziel.
Anmerkung zur Ehrlichkeit: Die Staffelung nach ATR wirkt erst seit dem
19. August 2026 — ein Programmierfehler ließ den Schwankungswert bis dahin nicht
bis zur Protokollierung durchlaufen. Die zwischen dem 15. und 19. August erfassten
Zeilen tragen deshalb den Mittelwert 4 %. Nachträglich geändert wurde nichts:
Festgeschriebene Marken bleiben stehen, auch wenn der Fehler unser eigener war.
Das Ziel ist der nächste Widerstand, den die Einschätzung nennt.
Nennt sie keinen, gilt der Trade bei +10 % über dem Einstieg als „Ziel erreicht".
Für Zeilen der ausführlichen Chart-Lesart (seit 22. August 2026) gilt stattdessen das
Ziel des KI-Analysten.
Einstieg: Bei einer frisch durchbrochenen Marke, über der der Kurs
höchstens 3 % steht, gilt der Einstieg sofort zum damaligen Kurs. Sonst beginnt der
Trade erst, wenn der Kurs auf die genannte Marke zurücksetzt — tut er das binnen
60 Handelstagen nicht, steht der Fall als „Einstieg nie erreicht" da. Für Zeilen der
ausführlichen Chart-Lesart bestimmt der KI-Analyst die Einstiegsart: „sofort“ heißt dort, er
hält den aktuellen Kurs für die Marke.
Bewertet wird auf 15-Minuten-Kerzen ab dem Tag nach der Einschätzung.
Taggleiche Einträge stehen als „neu" da und zählen noch nicht.
Im Zweifel gegen uns. Werden Stop und Ziel in derselben Kerze berührt,
zählt der Stop. In der Kerze, in der der Einstieg ausgelöst wird, zählt nie das
Ziel — ihr Hoch kann vor dem Einstieg gelegen haben.
Fälle ohne Einstieg bleiben sichtbar, statt still zu verschwinden —
sonst sähe jede Bilanz besser aus, als sie ist.
„Ohne Marke" heißt: Die Einschätzung konnte keinen Einstiegspunkt
nennen — im Chart lag weder eine Unterstützung in erreichbarer Nähe noch eine frisch
durchbrochene Marke. Die App sagt das dann offen, statt einen Kurs zu erfinden. Ohne
Einstieg gibt es keinen Stop und kein Ziel, also keinen Trade — der Fall zählt nicht in
die Quote, bleibt aber in der Liste, denn auch „keine Meinung" ist eine Einschätzung.
Der Durchschnitt je Trade ist das Mittel der Ergebnisse aller
abgeschlossenen Trades — beim Ziel der Gewinn bis zur Zielmarke, beim Stop der Verlust bis
zur Stopmarke, beides zum Zeitpunkt des Ausgangs festgeschrieben. Laufende Trades zählen
nicht mit; ihr Zwischenstand wäre ein Buchwert, kein Ergebnis.
Eine Depotrendite ist das nicht. Diese Liste hält fest, welche Einschätzung
wann welche Marken hatte — nicht, mit wie viel Geld man sie gehandelt hätte
und nicht, wie viele Trades gleichzeitig liefen. Ohne Positionsgrößen lässt sich aus einem
Track Record nur ableiten, wie ein einzelner Trade im Mittel ausging.
Zwei Zahlen, die man nicht verwechseln darf. Oben stehen beide:
„alle zusammen" addiert die Einzelergebnisse — die Bezugsgröße ist dabei
eine Position, nicht das eingesetzte Geld. „Ø je Trade" ist derselbe
Betrag, geteilt durch die Zahl der Trades, und damit die Rendite auf den gesamten
Einsatz, wenn in jeden Trade gleich viel fließt. An einem erfundenen, glatten Beispiel:
Wer je 1.000 € auf 20 Trades setzt und am Ende „alle zusammen" bei +10 % steht,
hat 100 € verdient — bei 20.000 € Einsatz sind das +0,5 %. Dieselbe Sache,
zwei Bezugsgrößen.
Wer sein ganzes Geld von Trade zu Trade weiterrollen ließe, bekäme eine dritte Zahl;
sie liegt bei kleinen Einzelergebnissen nah an der Summe, setzt aber voraus, dass die
Trades nacheinander liefen — und das taten sie nicht.
Quoten erst ab 20 abgeschlossenen Trades. Aus fünf Trades eine
Trefferquote zu bilden, ist Rauschen mit Nachkommastelle. Bis dahin stehen hier nur
absolute Zahlen.
Höchstens eine Einschätzung je Titel und Woche geht in die Liste ein,
sonst würden fast gleiche Wiederholungen dieselbe Wette mehrfach zählen.
Alle Einschätzungen
Datum
Titel
Einstieg
Stop
Ziel
Ergebnis
Dauer
Ausgang
wird geladen …
Was diese Zahlen nicht sagen
Eine gute Quote hier wäre kein Beleg dafür, dass die App den Markt schlägt — und eine
schlechte kein Beweis des Gegenteils. Dafür ist die Stichprobe auf Jahre hinaus zu klein.
Was wir dazu wissen, stammt aus separaten Messungen über zehn bis 22 Jahre
Kursgeschichte, und das
Ergebnis ist unbequem: Die Marken begrenzen den möglichen Verlust, sie erzeugen keinen
Mehrertrag. In der Nachmessung lag die Systematik unter dem simplen Kaufen-und-Halten.
Wir zeigen sie trotzdem, weil ein Rahmen für Verlust und Gewinn beim Entscheiden hilft — aber
wir verkaufen sie nicht als Renditequelle. Dasselbe gilt für Ideen, die wir verworfen
haben: Einstieg an der Unterstützungszone, gestaffelte Nachkäufe, variable Kursziele — alle
vorab festgelegt geprüft, alle durchgefallen, alle nicht eingebaut.
Warum wir das überhaupt veröffentlichen: Weil eine App,
die Einschätzungen abgibt, sich daran messen lassen muss. Wer eine Trefferquote nicht zeigen
kann, sollte keine Prognosen verkaufen.